DESI Food GmbH

News

Business on Wheels zum Thema Street Food – eine kulinarische Weltreise

Posted on

Street Food in Punjab

Als ich 5-6 Jahre alt war, wohnten wir einige Zeit lang in einer Gegend in Lahore, wo viele Kleinunternehmer zu Hause waren. Meine Lieblingsbeschäftigung damals war, stundenlang am Fenster zu hängen und diese Leute bei Ihren Tätigkeiten zu zuschauen. Es war zum Beispiel der «Kulfi wala», der Eis am Stiel produzierte und dies auf einem Rollwagen verkaufte. Zuerst wurde der Wagen aus dem Unterstand herausgeholt. Dann holten seine Kinder Eimer voll mit Wasser und der Wagen wurde sorgfältig gewaschen. Dann kamen die schönen Tücher, die Behälter mit gestampften Eis. Erst jetzt kam der Meister. Zuerst streute er Salz auf das Eis – damit es länger hielt. Die Mitarbeiter brachten dann die hunderten kleinen mit süsser Milch gefüllten Formen, die er sorgfältig in das gestampfte Eis steckte. Am Ende wurde alles zugedeckt, damit die Milch in den Formen friert und sich Eis am Stiel bildet. Mit der Arbeit fertig gingen alle rein zum Mittagessen. Am Nachmittag nach der Siesta prüfte er das Ergebnis. Das Probe-Eis wurde einem Kind in der Nähe geschenkt (das ich sehr beneidete) oder weggeworfen (was ich sehr bedauerte). Nun war der Kulfi wala bereit für den Verkauf. Die Ehefrau kam raus, gab ihm die Münzen für die Kasse und Segen für den Verkauf. Nun setzte er den Wagen in Bewegung und war weg. Dieser Ablauf spielte mit der präzisen Genauigkeit jeden Tag ab, ausser am Sonntag.

Später baute mein Vater ein Haus in einer «standesgemässen» Gegend (er war Rechtsanwalt). Ich vermisste das Geschehen und Treiben von der Strasse eine Zeitlang und vergass dann alles, bis ich in den letzten Jahren wieder mit den Themen Food Truck und Street Food konfrontiert wurde.

Heute weiss ich, dass ich damals Einblicke in das Geschäft (auf Rädern) erhalten habe, die mein Interesse und Liebe für «Business on Wheels» prägten. Ich bin heute noch davon fasziniert, wie unkompliziert und dynamisch ein mobiles Geschäft ist. Es ist auch ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig in den Entwicklungsländern, wo es oft an Bürojobs mangelt und Arbeitslosigkeit hoch ist. Die Leute können mit sehr wenig Geld ihr Geschäft starten und so ihr Lebensunterhalt verdienen.

«Punjabi love food and everybody loves Punjabi food» – Punjab (grenzübergreifende Region in Indien/Pakistan) ist eine fruchtbare Gegend, die auch als Kornkammer des Indischen Subkontinents genannt wird. Getreideanbau, Milchproduktion und Viehhaltung erlauben es den Bauern nebst dem Eigenbedarf zu erfüllen, die Produkte an andere Regionen zu verkaufen. Ein gewisser Wohlstand und die Liebe zum Essen zeichnet die Menschen in Punjab aus. Die Stadt Lahore in Punjab ist berühmt für das gute Essen. Die Bewohner von Lahore lieben gutes Essen und gehen weit für eine Spezialität. An den Strassenrändern findet man das beste Essen – Street Food.

BBQ – auf offenem Feuer grilliertes Fleisch, Alu-Chana – Kichererbsen mit Kartoffeln (die Besten der Welt), Nihari – Lamm oder Rindfleisch samt Knochen wird über Nacht auf kleinem Feuer gekocht, Chaat – ein Snack, Pakora und Samosa – die frittierten Häppchen und Teigtaschen und viele andere Spezialitäten. Die Liste ist lang. Nicht vergessen darf man das frische Naanbrot und Roti (Fladenbrot) aus dem Tandoor (Backofen). Es gibt einfach nichts Besseres.

Die Liebe zum Essen prägt auch die Anbieter. Egal ob als Verkäufer am Strassenrand oder als Besitzer von einem Restaurant, man kocht mit Liebe und ist stolz auf seine Produkte. Mehrfach gibt es Familienbetriebe, welche seit Generationen in der Familie geführt werden. Die Essensanbieter werden mit Respekt behandelt.

Das Essen, das auf den Strassen angeboten wird, ist mit Liebe zubereitet. Jeder hat eine Spezialität, die er zum Verkauf anbietet. Es wird alles täglich frisch produziert. Es gibt keine Resten oder Lager, weil man nicht über entsprechende Infrastruktur verfügt. Beim Verkauf gilt die Regel, es hat solange es hat. Es gibt in Lahore einen Samosa Verkäufer. Er produziert jeden Tag nur 300 Samosas. Wenn er diese verkauft hat schliesst er den Laden. Er weiss, dass er bei dieser Menge die Qualität halten kann. Er macht die besten Samosas, die ich je gegessen habe. Die Leute stehen Schlange vor seinem Laden und er ist immer ausverkauft. So stelle ich mir Street Food vor – einfach, frisch und gut!

Einige der beliebtesten Street Food Speisen in Punjab:

-       Chole Bhature/Alu Channa – ein würziges Gericht aus Kichererbsen und Kartoffeln serviert mit Puri/Bhauture (frittiertes Fladenbrot)

-       Pakora und Samosa – Pakora sind frittierte Häppchen aus Kichererbsen Mehl, Samosa frittierte Teigtaschen gefüllt mit Gemüse oder Hackfleisch

-       Golgappe/Paani Puri – kleine knusprige und sehr dünne Bällchen, die innen hohl sind und mit einer kalten würzig-sauren Flüssigkeit gefüllt und gleich verzehrt werden

-       Naan Kebab – Naanbrot frisch aus dem Tandoor mit Kebab

-       Chicken Tikka – würzig marinierte und auf offenem Feuer grillierte Poulet-Spiesse

-       Bhuna Gosht – Rindsgeschnetzeltes in einer würzigen Sauce stundenlang gekocht bis das Fleisch zart ist und das Aroma der Gewürze aufgenommen hat. (bei DESI Food, Schweiz wird das Gericht als Lahori Beef angeboten).

-       Mutton oder Chicken Karahi – Fleischstücke werden auf Feuer mit grosser Hitze zusammen mit Tomaten, Ingwer, Knoblauch, Chilli, Koriander und Joghurt kurz gebraten und heiss serviert

 Von F. Malik ©

Business on Wheels zum Thema Street Food – eine kulinarische Weltreise

Posted on

Die Geschichte

Neulich hörte ich einen älteren Herrn ausrufen «Street Food – was ist da alles fremdländisches «bibaz» Zeug». Es ist wahr, der Begriff «Street Food» ist in den letzten Jahren aufgekommen. Es ist heute Hip, die Speisen in irgendeiner Weise mit Street Food zu verbinden oder so zu benennen, obwohl «Street Food» schon immer da war. Eine Studie der UN zeigte auf, dass ca. 250 Milliarden Menschen täglich Essen auf der Strasse konsumieren.

In der Geschichte findet man Berichte über die Essensverkäufer auf der Strasse in den antiken Zivilisationen u. a. Moenjodaro (Pakistan), Griechenland, Rom, Pompeii. Das Essen damals, was auf der Strasse angeboten wurde, war hauptsächlich für die Armen bestimmt. Zum Beispiel in Rom viele kleine Unterkünfte über keine Küche oder Herd verfügten, waren die Bewohner darauf angewiesen sich auf der Strasse verpflegen zu können.

Im 14. Jahrhundert berichteten die Reisenden über die Street Food Stände in Ägypten und Türkei. BBQ – auf dem offenen Feuer gegrilltes Lamm und Poulet und verschiedene frittierten Speisen waren damals schon im Angebot und beliebt.

In Amerika waren Austern ein günstiges und sehr beliebtes Street Food bis 1910. Wegen Überfischung und Verschmutzung der Meere wurden die Austern rar, die Preise stiegen und die Austern von dem Speiseplan der Armen verschwanden.

In Java, Indonesien haben die Street Food Verkäufer eine lange Geschichte. Sie finden Erwähnung in den Geschichtsbüchern seit 9. Jahrhundert. Verschiedene heute beliebte Speisen wie Satay (Pouletspiess) und Cendol (Speise aus Reis und Kokusmilch) entstanden auf der Strasse.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – Ein mobiles Street Food Geschäft braucht wenig Investition und Bewilligungen im Vergleich zu einem Restaurant/festen Lokal. Daher ist es auch ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig in den Entwicklungsländern, wo oft an Bürojobs mangelt und Arbeitslosigkeit hoch ist. Leute mit wenig/keiner Ausbildung können mit sehr wenig Geld ihr Geschäft starten und so ihr Lebensunterhalt verdienen. Die Rezepte sind selten niedergeschrieben. In der Regel werden die Rezepte und Vorgehensweisen innerhalb der Familie weitergegeben. Die Wertschätzung der Street Food Verkäufer ist jedoch nicht in allen Ländern und Kulturen gleich. Meistens sind die Anbieter stolz auf ihre Schöpfung und haben Freude, wenn die Leute zu Ihnen kommen. In manchen Ländern wie Kolumbien wird der Verkauf auf der Strasse mühsam empfunden. Man macht es jedoch ohne Freude und Stolz.

Der Trend Street Food und mit dem auch die Food Trucks sind auch in die Schweiz angekommen. Im 2016 fanden so viele Street Food Festivals statt wie noch nie. Man findet eine Vielfalt der Speisen aus der ganzen Welt auf einem (meistens) überschaubarem Platz. Kleine Portionen und kleine Preise ermutigen auch den nicht-risikofreudigen Menschen, mal etwas Exotisches auszuprobieren.

«Food Trucks verkaufen ein Stückchen Freiheit, sie stehen für den Propheten, der zum Berg kommt. Essen wird wieder wichtiger.» NZZ. Die Street Food Anbietern (im Vergleich zu den herkömmlichen Imbissbuden) konzentrieren sich auf einfache Gerichte, welche aus frischen, gesunden und mit meist regionalen Zutaten hergestellt werden.

Mittlerweile gibt es auch die Fans, die von einem Food Festival zu anderem reisen. Ich finde es das alles sehr spannend, weil das Essen ein Medium sein kann, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen zu bringen.

«Ein gutes Essen bringt gute Leute zusammen». Stellte schon Sokrates 400 v. Chr. fest

Einige interessante Informationen über Street Food:

Mehrere Studien haben gezeigt, dass in vielen Ländern Street Food frischer ist und weniger Keime enthält als das Essen in den Restaurants.

Mumbai hat mehr als halbe Million Street Food Verkäufer

Taco ist der meist gesuchtes Street Food im Internet

Der meist verkaufte Street Food in Amerika ist Hot Dog

Fleisch im Brot (in irgendeiner Variation) ist das beliebteste Street Food in den meisten Ländern

 

von F. Malik

In den Medien

Posted on

Aus Street Food Szene

Agenda Berner Zeitung

Delikatessen Schweiz

Aargauerzeitung SFD Baden

Zentralplus                

Daten Food Events Schweiz

Food Truck Finder

 

Food Truck Happening Thun

Posted on

Berner Zeitung

Food Trucks in Bayern

Posted on

DESI Food im Beitrag vom Bayerischen Fernsehen

 

Events in April & Mai

Posted on

IMG_0019

 

 

 

 

 

 

 

Bundesplatz – Kick-off EM Kunstturnen

 

IMG_0069

 

 

 

 

 

 

 

Food Truck Festival Bern

 

IMG_0105

 

 

 

 

 

 

 

Geneva Streetfood Festival

 

Am Mittwoch in Ersigen

Posted on

Am Mittwoch haben wir den Mittagsbetrieb in Ersigen – auf dem Areal Kiener Haustechnik – begonnen.

IMG_0128

 

 

 

 

 

 

 

 

DESI Food @ UPU (Universal Postal Union)

Posted on

Im Januar 2016 führten wir den Personalrestaurant von UPU. Jeden Mittag wurde in der professionellen Küche etwas Leckeres für die Mitarbeiter gekocht. Wir servierten täglich zwischen 60 und 90 Menüs. Die Töpfe waren auch entsprechend gross…

UPU

 

 

 

 

 

 

 

Ohne Safari

Posted on

Liebe Freunde von DESI Food
Unser lieber Safari ist momentan in Reparatur bei Airstream4u in Wakendorf I, DE. Wir rechnen mit ca. 4-5 Wochen.

Dies bedeutet Unterbruch vom Mittagsservice. Catering und Delivery laufen normal weiter. An Events und Festivals werdet ihr uns an einem Stand finden :-) .

Obwohl wir wegen dem Safari traurig sind, wissen wir, dass jede Situation auch Chancen birgt.

Wir danken euch für die Unterstützung und freuen uns auf viele schöne Ereignisse mit euch.
Das DESI Food Team

 

Steve-Jobs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Werbespot

Posted on

Ovo Challange

Film Shooting

Posted on

Der Safari wurde wegen seinem Aussehen für ein Werbespot engagiert. Der Star am Set war jedoch Didier Cuche.

Am Set

Am Set

 

 

 

 

 

 

 

 

Didier in einem ruhigen Moment

Didier in einem ruhigen Moment

 

 

 

 

 

 

Und Action...

Und Action…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind für den Best of Swiss Gastro-Award nominiert

Posted on

Für den diesjährigen Schweizer Publikumspreis „Best of Swiss Gastro“ sind von der Fachjury die Nominationen erfolgt. Auf der Liste der Nominierten figuriert auch DESI Food.

Die erste Phase für die „Best of Swiss Gastro-Awards 2016“ ist abgeschlossen. Die Fachjury hat in den acht Kategorien total 214 Betriebe nominiert. In der Kategorie On The Move ist der Food Truck von DESI Food nominiert und kann sich Chancen ausrechnen, zu den drei Bestplatzierten in der Kategorie gewählt zu werden – oder sogar zum „Master Best of Swiss Gastro 2016“, der höchsten Auszeichnung des Schweizer Publikumspreises.

Bewerten Sie uns

bosg-nominiert-728x90_1

 

From the press

Posted on

Bericht über Zusammenarbeit mit Apfelgold im Längassblatt.

Länggass_Blatt

 

Berner Zeitung hat beim Food Truck Festival u. a. über DESI Food berichtet.

BZ_April15

Food Truck Festival Bern

Posted on

Trotz Regen und Kälte war der Anlass ein Erfolg. DESI Food Team war bis zum Ende voll im Einsatz.

2255742_pic_970x641

 

 

 

 

 

 

 

Berner Zeitung

DESI Head Office

Posted on

Wir sind in die neuen Räumlichkeiten von DESI Food eingezogen. Es hat einiges zu tun, aber am Montag sind wir betriebsbereit…

IMG_0223

IMG_0225

IMG_0227

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Food Truck Festival in Bern

Posted on

Am 4. April findet das Food Truck Festival in Bern statt. DESI on Wheels mit dem Safari ist dabei. Bericht im 20 Minuten:

20 Minuten
 

 

DESI@Apfelgold

Posted on

Ein Prachtstag bei Apfelgold. Wir waren ziemlich rasch ausverkauft. Jetzt haben wir aufgestockt und werden in Zukunft bis 13.30 unsere Kunden verpflegen können.

 

DSC01090

 

 

 

 

 

 

 

 

Sugar & Spice

Posted on

 

 

Apfelgold

Sugar and Spice – eine Zusammenarbeit von Apfelgold und DESI Food. Die himmlischen Desserts und Pâtisserie von Apfelgold sind goldrichtig nach den würzigen Speisen aus Punjab (Indien/Pakistan). DESI on Wheels – der Food Truck – bringt das Punjabi Street Food nach Bern.

Ab Februar 2015 an jedem Donnerstag bei Apfelgold, Bonstettenstrasse 2, 3012 Bern

 

 

DESI on Wheels – neuer Standort

Posted on

Ab 9. Oktober ist der “Safari” für Mittagsverpflegung bei der Hochschule der Künste, Papiermühlestrasse 13, Bern. Jeden Donnerstag, 11.30 -13.30.

End is well all is well

Posted on

002

 

 

 

 

 

 

 

 

…und er ist schon da. Unser “Safari”, genauso geworden wie in unseren schönsten Träumen!